Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Neubau der Schleuse-Kriegenbrunn

Die Schleuse Kriegenbrunn im Süden der mittelfränkischen Stadt Erlangen wird in den nächsten Jahren erneuert, weil Schäden am alten Bauwerk durch eine Sanierung nicht komplett behoben werden können.

Daher plant und baut die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) an derselben Stelle eine neue Schleuse auf dem heutigen Stand der Ingenieurstechnik. Mit dieser Investition sorgen wir langfristig für die Sicherheit von Menschen, transportierten Gütern und der Natur in der Schleusen-Umgebung.

Indem parallel zum laufenden Betrieb der alten Schleuse gebaut wird, kann vermieden werden, dass der Main-Donau-Kanal gesperrt und die gesamte Rhein-Main-Donau Wasserstraßenverbindung von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer unterbrochen werden muss. Der umweltfreundliche und sichere Verkehrsweg Wasser bleibt so verfügbar und der Wirtschaftsstandort Deutschland profitiert. Diese Lösung bedarf jedoch umsichtiger Planung und fordert die Experten des Wasserstraßen-Neubauamts Aschaffenburg (WNA) heraus, die das Projekt vorbereiten und betreuen. Bis das erste Schiff in die neue Schleuse einfährt, durchläuft das Projekt verschiedene Phasen mit folgenden Meilensteinen: