Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Verkehrslogistik

Ampelanlage am 17.09.2020 in Betrieb genommen

Die Kreuzung Hüttendorfer Straße/Pappenheimer Straße/Neuenweiherstraße ist viel befahren: Täglich passieren die Kreuzung 5.100 Fahrzeuge in Richtung Hüttendorf und 6.100 Fahrzeuge in Richtung Frauenaurach. Aus der Pappenheimer Straße kommen noch 2.800 Fahrzeuge dazu. So das Ergebnis einer Verkehrszählung aus dem Jahr 2018. Die Folgen: Zahlreiche Unfälle ereigneten sich an dieser Stelle, Radfahrer kamen sich im Gegenverkehr in die Quere, sogar Autos kollidierten. Das hat jetzt ein Ende. Am 17. September 2020 wurde die gefährliche Kreuzung mit einer Lichtsignalanlage ausgerüstet und sicherer gemacht.

Signalanlage Mehr Sicherheit: Neue Ampelanlage an gefährlicher Kreuzung


Wegen der erwarteten zusätzlichen Verkehrsbelastung durch den geplanten Schleusenneubau - an manchen Tagen zusätzlich 200 bis 300 Schwerlastfahrzeuge – und angesichts der Tatsache, dass die Kreuzung auf dem Schulweg vieler Grundschulkinder liegt, war das WNA schon im Rahmen der Planfeststellung bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde vorstellig geworden und hatte auf die Entschärfung des Unfallschwerpunkts gedrängt. Mit Erfolg, denn im Jahr 2019 konnte zwischen der Stadt Erlangen und dem WNA eine Vereinbarung über den Umbau der Kreuzung abgeschlossen werden.

Nach zweijähriger Planung durch die Stadt Erlangen ging die Anlage Mitte September 2020 in Betrieb und bringt damit mehr Sicherheit - auch für die Grundschulkinder aus Kriegenbrunn und Hüttendorf, die in Frauenaurach zur Schule gehen.

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) trägt mit einem Zuschuss von 246.000 € fast die Hälfte der Kosten.

Zufahrt Baustelle

Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt von der A3 bei Kriegenbrunn über die Hüttendorfer Straße und die am Rand von Kriegenbrunn abzweigende neue Baustraße.

Verbessertes Radwegenetz

Die bisherige Radverbindung von Kriegenbrunn nach Eltersdorf führt quer durch die geplante Baustelle und muss deshalb verlegt werden. Seit Mitte Dezember 2018 steht eine Ausweichroute von Frauenaurach nach Erlangen-Bruck zur Verfügung. Die neue Lösung bietet Vorteile für die Radfahrer.

Der Weg durch den Regnitzgrund wurde befestigt und verbreitert. Die 23 Stufen zur Regnitzbrücke wurden durch eine radfahrertaugliche Rampe an der Brücke ersetzt. Mit der gemeinsam von der Stadt Erlangen und der die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung finanzierten Lösung steht den Erlangern nun eine Verbesserung des Radwegnetzes zur Verfügung, die weit über die Bauzeit der neuen Schleuse Kriegenbrunn hinaus reicht.

Ausweichroute von Frauenaurach nach Erlangen-Bruck Ausweichroute von Frauenaurach nach Erlangen-Bruck